Theo tanzt! Super Stimmung bei der Unterstufenparty der fünften und sechsten Klassen

Am Freitag, den 17.02.2017 veranstaltete die SV, bestehend aus engagierten Zehntklässlern und den Verbindungslehrern Frau Bodenstedt und Herrn Stolbrink, gemeinsam mit der Tanzschule Falk die diesjährige Unterstufenparty für unsere fünften und sechsten Klassen.

Ab 18 Uhr machten etwa 70 Schülerinnen und Schüler die Tanzfläche in der Tanzschule Falk unsicher. Aktuelle Partymusik und Diskonebel sorgten bei allen Beteiligten für beste Feierstimmung. Das Orga-Team der SV animierte zum Mitmachen auf der Tanzfläche und zeigte verschiedene Tanzschritte.

Wer eine Pause benötigte, konnte sich an der Theke zu niedrigen Preisen mit Softgetränken und Hot Dogs stärken. Dieses Angebot wurde von vielen begeistert angenommen.

Insgesamt war es auch in diesem Jahr eine gelungene Veranstaltung und wir danken der Tanzschule Falk für die tolle Zusammenarbeit.

Wir freuen uns auf die Party im nächsten Jahr!

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Theodor-Heuss-Realschüler aus Coesfeld gestalten Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof

„Alle Menschen sind frei und gleich“. Mit dem gesungenen Artikel 1 der Menschenrechte eröffnete die Klasse 6a die Gedenkfeier am 27.01.2017. Anlass war der internationale Gedenktag für alle Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Sichtlich ergriffen hörten alle Teilnehmer der Gedenkfeier zu, als die Schülerinnen und Schüler der 10a in kurzen Texten an das Schicksal der jüdischen Familie Fred Hertz aus Coesfeld erinnerten. Anhand von Beispielen zeigten sie auf, welche Entrechtungen und Demütigungen Fred und seine Familie während der nationalsozialistischen Herrschaft ertragen mussten, bis sie schließlich im Jahr 1939 Coesfeld verlassen mussten und ins Ausland auswanderten.

Bürgermeister Heinz Öhmann machte in seiner Rede deutlich, dass damals Lügengeschichten über die Juden erzählt worden seien und dass wir auch gerade heute wieder wachsam sein müssen, wenn mit sogenannten „fake news“ Vorurteile gegen bestimmte Gruppen verstärkt werden sollen.

Als Mitglied der Aktion „Schule ohne Rassismus -Schule mit Courage“- setzten alle Vertreter der Theodor-Heuss-Realschule in ihren Beiträgen deutliches Zeichen für Toleranz, Gerechtigkeit und Freiheit.

Organisiert wurde die Feier durch die Lehrerinnen Frau Schlappa und Frau Kaulingfrecks.

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Foto: Stadt Coesfeld, Zi.

Von Bocholt nach Coesfeld

Neuer Konrektor an der Theodor-Heuss-Realschule

Personelle Verstärkung erhielt jetzt die Coesfelder Theodor-Heuss-Realschule. Seit dem 01. Februar hat Michael Siedling sein neues Amt als 1. Konrektor der Realschule mit den rund 550 Schülerinnen und Schülern angetreten.

„Ich freue mich auf die neuen Aufgaben“, erklärte der erfahrene Pädagoge. Schulleiterin Elke Gerdes begrüßte Siedling mit einer Blume und wünschte ihm viel Erfolg bei der Arbeit im Leitungsteam der Schule. Der neue Konrektor war bisher Konrektor an der Werner-von-Siemens-Realschule in Bocholt, deren Abwicklung er auch noch weiterhin betreuen wird.

Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich auf einen neuen Fachlehrer für Deutsch, Geschichte und katholische Religion freuen.

Die bisherige Konrektorin Doris Nollen war im August vergangenen Jahres zur Realschule nach Ochtrup gewechselt.

IMG_2151a Schulleiterin Elke Gerdes begrüßte den neuen Konrektor Michael Siedling an der Theodor-Heuss-Realschule in Coesfeld

 

Besuch der jüdischen Synagoge

Im Rahmen der Tage der Toleranz machten sich am 23.11 und 24.11.2016 alle Zehntklässler der Theodor-Heuss-Realschule aus Coesfeld auf den Weg nach Aalten (Niederlande).

Beim Besuch der jüdischen Synagoge erhielten sie einen Einblick in das religiöse Leben der Juden. Schwerpunkt der Führung war hier, welche Folgen die Besetzung Hollands (1940) im 2. Weltkrieg für die dort ansässigen Juden hatte. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr beeindruckt und hatten kein Verständnis, warum die Juden von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. „Eigentlich sind wir doch alles Menschen, da ist es doch egal welche Religion man hat“, bemerkte eine Schülerin.

Neben dem Besuch der Synagoge stand auch eine Führung im Museum Markt 12 auf dem Programm.

Das Haus „Markt 12“ war während des 2.Weltkrieges eigentlich ein gewöhnliches Wohnhaus, in dem eine Familie mit zwei Kindern wohnte. Allerdings wurde das Wohnzimmer der Familie von den deutschen Nationalsozialisten beschlagnahmt, um dort die Ortskommandantur einzurichten. Außerdem hielten sich dort immer wieder NSB-Angehörige (Nationaal-Socialistische Beweging in den Niederlanden), deutsche Soldaten und SS- und SD-Angehörige in dem Gebäude auf. Dies war insbesondere für die Menschen gefährlich, die sich oben auf dem Dachboden versteckt hatten. Der Keller des Hauses diente der gesamten Nachbarschaft als Schutzkeller, wenn es Bombenangriffe gab.

Die Schülerinnen und Schüler versetzten sich im Museum in Kleingruppen in unterschiedliche Personen, erforschten ihr Leben: Wer waren sie, was taten sie, wie leisteten sie Widerstand, welche Entscheidungen trafen sie und welche Folgen hatten diese Entscheidungen?

Eine rundum gelungene Exkursion, das fanden nicht nur die begleitenden Lehrer: Frau Brüning, Frau Kaulingfrecks, Herr Femmer und Herr Schrock, sondern auch die Zehntklässler.

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Foto: Dieter Blase

Fotos: Dieter Blase