Erreichbarkeit der Schule

Aus aktuellem Anlass wird darauf hingewiesen, dass die Schule nur telefonisch zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sowie per Mail zu erreichen ist.

Die Schule ist geschlossen! (20.03.2020)

Organisation der häuslichen Arbeit

„Auch wenn aktuell kein Unterricht stattfindet, sollen die Schulen das Lernen der Schülerinnen und Schüler zunächst bis zu den Osterferien weiter ermöglichen.“ Deshalb werden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer ihre Klasse auf den vereinbarten Kommunikationswegen über den Zugang zu einer (cloud-basierten) Sammlung von Lernaufgaben in den verschiedensten Fächern informieren. Fachlehrerinnen und -lehrer stellen hierzu Lernaufgaben bereit.

Sollte bis Mittwoch keine Mitteilung über Aufgaben erfolgt sein, möge die Schule telefonisch oder per Mail informiert werden.

Auch wenn mit dem Angebot nicht die Erwartung verbunden wird, dass die häusliche Arbeit den Unterricht ersetzt, ist davon auszugehen, dass Schülerinnen und Schüler einen Teil ihres Tages mit der Bearbeitung von Aufgaben und der Wiederholung von Inhalten verbringen. (16.03.2020)

Unterrichtsausfall wegen Coronavirus

Ab Montag bleibt die Schule bis zum Beginn der Osterferien geschlossen. Das Kollegium wird am Montag darüber beraten, wie Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben für die häusliche Arbeit versorgt werden können und wie die Kommunikation mit Lehrkräften erfolgen kann. Informationen werden über Klassen- (Kurs-)gruppen verteilt.

Für Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause betreut werden können, richtet die Schule an den ersten beiden Tagen eine Betreuung ein. Die betroffenen Eltern werden gebeten, ihre Kinder mit einem entsprechenden Hinweis auf die Betreuungsnotwendigkeit (und ggf. Betreuungsdauer) im Planer zur Schule zu schicken. Die Schule dokumentiert die Anwesenheit im Planer, so dass die Eltern die Anwesenheit ihrer Kinder in der Schule überprüfen können.

Die Schulbusse fahren am  Montag und am Dienstag regulär. Ab Mittwoch wird der Schulbusverkehr wie in den Schulferien durchgeführt.

Ab Mittwoch wird  die Betreuung nur noch für Schülerinnen und Schüler möglich sein, deren Eltern in sogenannten Schlüsselberufen tätig sind.

Nach den Festlegungen des Ministeriums für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalens sind Schlüsselpersonen

• Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie

• medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der

• Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dienen.

Die Notwendigkeit einer außerordentlichen schulischen Betreuung ist durch eine schriftliche Bescheinigung des jeweiligen Arbeitgebers nachzuweisen.

Da die Mensa und der Kiosk geschlossen sind, müssen Schülerinnen und Schüler ihr Mittagessen mitbringen.

Das Betriebspraktikum des Jahrgangs 9 sowie die Berufsfelderkundungstage des Jahrgangs 8 fallen ebenfalls aus. Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, sich mit den betroffenen Betrieben für die Absagen in Verbindung zu setzen.

Falls es weitere Informationen gibt, werden wir sie auf der Homepage veröffentlichen.

Das Sekretariat ist vorerst weiterhin (nicht durchgängig) erreichbar. (Evtl. AB bzw. Mail)

(Stand: 15.03.2020, 15.30 Uhr)

Neuer Vorstand für den Förderverein

In der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 12. Februar 2020 bedankte sich Silke Duda bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern Petra Kemmerling, Gabriele Elbeshausen und Andrea Zirkel (v.l.n.r) für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren.

Der neue Vorstand des Fördervereins wurde einstimmig gewählt:
(V.l.n.r.) Anke Steenberg (2. Vorsitzende), Tanja Heiber (Schriftführerin), Silke Duda (Kassiererin), Hubertus Ruthmann (Beisitzer) und Anke Wessels (1. Vorsitzende)

320 Schoko-Nikoläuse für die Theo

320 Schoko-Nikoläuse für die Theo Nikolausaktion der SV in diesem Jahr ein voller Erfolg „Puh, da haben die Engelchen aber schwer zu schleppen“, lacht Nikolaus Filip Lipaic. Unter dem langen Bart und dem roten Mantel grinst er fröhlich. Sein Auftrag: 320 Schokoladen-Nikoläuse unter den Schülerinnen und Schülern der „Theo“ verteilen. Dabei helfen ihm seine „Engelchen“ Lia und Marie Grevelhörster, Marie Daldrup und Luisa Schering. In großen Kisten tragen sie die süßen Leckereien hinter ihrem Nikolaus her und ziehen dabei von Klassenzimmer zu Klassenzimmer, um die bedachten Schüler mit der kleinen Köstlichkeit zu überraschen. In den Tagen zuvor konnte man gegen eine kleine Gebühr einen der Nikoläuse für eine Freundin oder einen Freund bei der SV bestellen und eine kleine Grußbotschaft auf einer Karte hinterlassen, die dann am Nikolaus befestigt wurde. Das Organisieren der Nikoläuse und Befestigen der Karten hat die SV komplett in Eigenregie übernommen. „Ganz schön viel Arbeit, aber es macht auch Spaß“, berichtet Schülersprecherin Victoria Ruthmann. Fein säuberlich hatte sie zuvor mit anderen Schülerinnen und Schülern der SV die Grußbotschaften an die vielen Nikoläuse gebunden und alles nach Klassen sortiert. Sogar der eine oder andere Lehrer war da unter den Beschenkten. „Ob die wohl auch alle brav waren?“, fragt sich Nikolaus Filip und muss lachen. „Na, so schlimm kann es ja nicht sein, wenn sie einen Schokonikolaus geschenkt bekommen“, scherzt er und zieht mit seinen schwer bepackten Engelchen zum nächsten Klassenzimmer weiter.

„Aus einer Mücke keinen Elefanten machen“ –

Unter diesem Motto fand am 5. November in der Theodor-Heuss-Realschule ein Vortrag für Eltern statt. Die Referentin Frau Simone Kriebs lud die Zuhörer in ihrem inspirierenden und kurzweiligen Vortrag auf eine Reise durch die Widrigkeiten der Erziehung von Kindern ein. Sie machte deutlich, dass Eltern und Kinder aus ihrer „Komfortzone“, wie sie es nannte, herauskommen müssten, um Veränderungen im Miteinander innerhalb der Familie und im Verhalten der Kinder zu bewirken. Diese Veränderungen seien notwendig und müssten eingeübt werden. Dabei warnte sie vor Überforderung. Auch unterschied sie zwischen dem Verantwortungsbereich der Eltern und dem des Kindes, der sich je nach Alter des Kindes entsprechend verschieben würde. Frau Kriebs ermunterte die Eltern, bei Dingen, die nicht verhandelbar sind, nicht zu diskutieren. Es würde manchmal einfach zu viel geredet. Stattdessen empfahl sie freundliche Konsequenz, wies aber auch darauf hin, dass es Eltern nicht immer leicht fiele, standhaft zu bleiben, weil dies zu unerwünschten Reaktionen der Kinder führen könne. Mit einem theoretischen Einschub über die Mechanismen im Gehirn bei Stress bzw. bei Wohlbefinden warb sie um Verständnis für Reaktionen und Verhaltensweisen der Kinder und Jugendlichen, die bei Eltern zu Verärgerung führen. Anhand des Tiertypen-Modells erläuterte Frau Kriebs die unterschiedlichen Charaktere von Kindern und zeigte anhand von Beispielen, dass Kinder am ehesten wie gewünscht reagieren, wenn sie entsprechend ihres Charakters angesprochen werden. Die Referentin machte deutlich, dass gerade in Konfliktsituationen ein entspannter Umgang hilfreich sein kann und dass Eltern auch „gönnen können“ sollten. Das Vertrauen in die Fähigkeiten des eigenen Kindes hilft, in schwierigen Situationen gelassen zu bleiben. Zum Schluss zeigte sie einige Möglichkeiten auf, wie Eltern ihrem Kind das Gefühl geben können, trotz aller Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen geliebt zu werden. Ein Kind, das sich geliebt fühlt, ist weniger auffällig. Neben Lob und Anerkennung oder Zeit nur für das Kind ermutigte sie die Eltern, ihren Kindern Erfahrungsspielräume zu geben, innerhalb der sie sich erproben könnten. Dieser Vortrag gab hoffentlich einige neue Impulse für Eltern im Umgang mit ihren Kindern und führt vielleicht zu mehr Gelassenheit und weniger Konflikten. Ein großer Dank gilt dem Förderverein der Realschule, der durch seine finanzielle Unterstützung diesen Vortrag erst möglich machte.

Theo und Knigge

Wer grüßt wen zuerst? Wie verhalte ich mich gegenüber Mitgliedern meiner Peergroup und Vorgesetzten? Warum ist es so wichtig, pünktlich zu sein?

Auf diese und andere Fragen nach einem korrekten Verhalten im Umgang mit anderen Menschen erhielten die Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der Theodor-Heuss-Realschule am 11.07.2019 Antworten im Restaurant Freiberger in Coesfeld.

Die Theodor-Heuss-Realschule und das Restaurant Freiberger arbeiten im Rahmen des IHK-Projektes Partnerschaft Schule Betrieb zusammen. Der Besuch der Schülerinnen und Schüler im Restaurant Freiberger war eine weitere Maßnahme der praktischen Zusammenarbeit zwischen der Theodor-Heuss-Realschule und dem Restaurant Freiberger.

Nachdem Herr Freiberger, der Inhaber des gleichnamigen Restaurants, den Schülerinnen und Schülern allgemeine Verhaltensregeln vermittelt hatte, führte er die Schülerinnen und Schüler in die Kunst der Tischregeln ein. Hier lernten die jungen Besucher unter anderem, wie ein Tisch richtig gedeckt und wie das Besteck korrekt benutzt wird. Danach wurde es feierlich. Die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule brachten das Gelernte bei einem gemeinsamen Essen an einem festlich gedeckten Tisch zur Anwendung.

Herr Böyer, der die achte Klasse in seiner Funktion als Klassenlehrer begleitete, hob den Nutzen von außerschulischen Lernorten hervor: „Meine Schülerinnen und Schüler nehmen hier im Restaurant Freiberger eine andere Rolle ein und erfahren sich auf eine neue Weise. Dabei zeigen sie Neigungen und Fähigkeiten, die für den Prozess der Berufswahlorientierung von großer Bedeutung sind.“

Frau David, Leiterin der Theodor-Heuss-Realschule, Herr Freiberger und Herr Meiners, Berufswahlkoordinator, sind sich einig: „Wir wollen dieses Projekt im nächsten Jahr fortsetzen.“

Herr Freiberger, der sich über das Interesse und Engagement der Schülerinnen und Schüler freute, gab den jungen Menschen einen Leitsatz für die Zukunft mit auf den Weg: „Mit Höflichkeit und Freundlichkeit gehen die Türen bei vielen Menschen einfacher auf.“

Berufsorientierung auf Augenhöhe

Zehn Auszubildende stellten sich am 08.07.2019 im Rahmen des Projektes „Ausbildungsbotschafter“ vor die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Theodor-Heuss-Realschule, um im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Berufe, ihren Ausbildungsalltag sowie über ihre Karrierechancen zu berichten.

Den Einsatz hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen unter Mitwirkung der Handwerkskammer Münster (HWK) koordiniert. Die Theodor-Heuss-Realschule nimmt seit mehreren Jahren an dem Projekt „Ausbildungsbotschafter“ der IHK Nord Westfalen teil.

Das Projekt verfolgt das Ziel, die betriebliche Ausbildung stärker in den Blick der Schülerinnen und Schüler zu rücken. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, den jungen Ausbildungsbotschaftern viele Fragen rund um Beruf, Bewerbung, Gehalt, Arbeitszeiten und Aufstiegschancen zu stellen. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler schnell herausfinden, ob der vorgestellte Beruf für sie interessant ist und sie mehr erfahren möchten.

Im Einsatz waren Milan Gerdes (Fachkraft für Lagerlogistik), Eileen Wiederhold (Industriekauffrau) und Paul Klink (Elektroniker für Betriebstechnik) von der Firma Parador GmbH in Coesfeld.

Zu den Ausbildungsbotschaftern gehörten weiter Marlene Kamps (Kauffrau im Gesundheitswesen) und Nils Janning (IT-Systemelektroniker) von der Christophorus Kliniken GmbH in Coesfeld.

Überdies stellten sich Can Gökcen und Carina Hauschulz (Fachkräfte für Lebensmitteltechnik) von der Iglo GmbH in Reken den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Henrik Fleige (Industriekaufmann) von der J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG in Coesfeld gehörte auch zum Team der Ausbildungsbotschafter.

Rede und Antwort standen ferner Kristin Schikulla (Fahrzeuglackiererin) von der Richter GmbH in Coesfeld sowie Laurenz Galle (Land- und Baumaschinenmechatroniker) von der Firma Anton Hülsken GmbH in Rosendahl.

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