Theo und Knigge

Wer grüßt wen zuerst? Wie verhalte ich mich gegenüber Mitgliedern meiner Peergroup und Vorgesetzten? Warum ist es so wichtig, pünktlich zu sein?

Auf diese und andere Fragen nach einem korrekten Verhalten im Umgang mit anderen Menschen erhielten die Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der Theodor-Heuss-Realschule am 11.07.2019 Antworten im Restaurant Freiberger in Coesfeld.

Die Theodor-Heuss-Realschule und das Restaurant Freiberger arbeiten im Rahmen des IHK-Projektes Partnerschaft Schule Betrieb zusammen. Der Besuch der Schülerinnen und Schüler im Restaurant Freiberger war eine weitere Maßnahme der praktischen Zusammenarbeit zwischen der Theodor-Heuss-Realschule und dem Restaurant Freiberger.

Nachdem Herr Freiberger, der Inhaber des gleichnamigen Restaurants, den Schülerinnen und Schülern allgemeine Verhaltensregeln vermittelt hatte, führte er die Schülerinnen und Schüler in die Kunst der Tischregeln ein. Hier lernten die jungen Besucher unter anderem, wie ein Tisch richtig gedeckt und wie das Besteck korrekt benutzt wird. Danach wurde es feierlich. Die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule brachten das Gelernte bei einem gemeinsamen Essen an einem festlich gedeckten Tisch zur Anwendung.

Herr Böyer, der die achte Klasse in seiner Funktion als Klassenlehrer begleitete, hob den Nutzen von außerschulischen Lernorten hervor: „Meine Schülerinnen und Schüler nehmen hier im Restaurant Freiberger eine andere Rolle ein und erfahren sich auf eine neue Weise. Dabei zeigen sie Neigungen und Fähigkeiten, die für den Prozess der Berufswahlorientierung von großer Bedeutung sind.“

Frau David, Leiterin der Theodor-Heuss-Realschule, Herr Freiberger und Herr Meiners, Berufswahlkoordinator, sind sich einig: „Wir wollen dieses Projekt im nächsten Jahr fortsetzen.“

Herr Freiberger, der sich über das Interesse und Engagement der Schülerinnen und Schüler freute, gab den jungen Menschen einen Leitsatz für die Zukunft mit auf den Weg: „Mit Höflichkeit und Freundlichkeit gehen die Türen bei vielen Menschen einfacher auf.“